Anmeldungsdatum: 06.09.2005 Beiträge: 327 Wohnort: Berlin
Verfasst am: 12.10.2005 11:08 Titel: Das Wunderkind Tate
So das zweite Review zu den Filmen die ich gestern gesehen habe. Leider war ich dann doch zu müde um gleich nach dem Film beide Reviews zu schreiben. Diesmal habe ich den Film nicht im Kino sondern im Heimkino gesehen. Mit Leinwand und 5.1 Surround Sound
Ich wußte rein gar nichts über diesen Film, mein Vater hat ihn aufgenommen und wollte ihn nun mit mir gucken. Der Name hörte sich schon einmal bescheuert an, aber deshalb kann der Film doch trotzdem gut sein oder?
Hier die wichtigsten Charaktere:
Jodie Foster als Dede Tate
Dianne Wiest als Jane Grierson
Adam Hann-Byrd als Fred Tate
Dede zieht ihren einzigen Sohn Fred alleine auf. Was mit dem Vater ist, weiß man nicht. Dede ist die Form von Mutter, die mehr Chaos macht als der Sohn. Sie hält das Haus unaufgeräumt, lacht viel und fährt für ihre Jobs auch mal in ein ganz anderes Land.
Fred dagegen ist ein Genie. Als drei jähriger sieht man ihn in einem Cafe mit seiner Mutter sitzen. Er sagt die ganze Zeit "Koffer" und hält dabei den Teller hoch, die Mutter meint es heißt "Teller", bis sie unten auf dem besagten Geschirr guckt und dort der Name "Koffer" eingraviert ist. Die meiste Zeit also über 8/9 des Films sieht man Fred als 7-jährigen. Er überspringt die 2. Klasse, jedenfalls wird ihm das von der Lehrerin angeboten. Sein Problem ist, dass er keine Freunde hat. Viele lachen über ihn weil er ein tollpatsch ist. Dabei hat er sogar in der Hofpause als 7-jähriger ein Gemälde auf den Boden gemalt, mit Kreide!
Die psychologin Jane Grierson entdeckt ihn für ihre neue Studie. Nach dem Motto "Ist mein Kind schlauer als ich".
Er wird von Jane auf eine begabten Schule gebracht. Zuvor jedoch fährt sie mit ihm auf eine längere Fahrt. Sie machen bei dem Wettbewerb des Geistes mit, wo er seine Fähigkeiten unter Beweis stellen kann. Danach geht er für ein Semester auf ein College, bei dem er sogar noch viel mehr weiß, als die dort sitzenden Schüler.
Als er an einem Tag von einem Globus getroffen wird, geworfen von einem College Studenten, freundet dieser sich mit ihm an. Er bringt ihm bei, Pool Billiard zu spielen und nimmt ihn mit auf seinem Motorroller. Fred denkt endlich, er habe einen Freund gefunden, leider möchte dieser natürlich nicht immer den Babysitter für ihn spielen, deshalb steht er wieder alleine da.
Der ständige Kampf darum, dass er einen Freund findet, macht den Film neben den Showeinlagen, in denen er mathematische Rechenaufgaben von größtem Ausmaße in ein paar Sekunden löst, zu einem spannenden und teilweise auch traurigem Meisterwerk.
Wer diesen Film nicht gesehen hat, hat ganz klar etwas verpasst. Auch wenn man nicht unbedingt glauben kann, dass dies wahr ist, was man dort sieht, macht es einen schon nachdenklich. Ich kann jedenfalls diesen Film nur weiterempfehlen. _________________ 7do.de - Rettet-die-Tiere.de
Ich habe den Film vor ein paar Jahren selber gesehen und kann mich noch sehr gut an ihn erinnern, da er wie ich finde wunderschön war.
Eine Singlemutter die zwischen Karriere und Kind steht und ein kleines Genie das sich in dieser Welt erst noch zurecht finden muss. Traumhaft dargestellt von Adam Hann-Byrd finde ich. Jodie Foster nehme ich die Rolle als besorgte Mutte jeder Zeit ab.
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