Verfasst am: 02.10.2005 21:14 Titel: Goldfieber auf der Robinson-Insel
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28. September 2005, 14:31, NZZ Online
Goldfieber auf der Robinson-Insel
Expeditionsteam will milliardenschweren Piratenschatz gefunden haben
Was bisher nur im Kino möglich war, soll wahr werden: Ein Expeditionsteam will auf der Robinson-Crusoe-Insel vor Chile einen Piratenschatz aus dem 18. Jahrhundert gefunden haben. Geschätzter Wert: 13 Milliarden Franken.
(sda) Auf der Robinson-Crusoe-Insel vor Chile ist das Goldfieber ausgebrochen: Nach zahlreichen Fehlschlägen will ein chilenisches Expeditionsteam den dort angeblich seit dem 18. Jahrhundert vergrabenen Piratenschatz gefunden haben.
Ein Roboter habe im Nordwesten der Insel mit Metalldetektoren «mehrere Tonnen Juwelen und Gold» (im Wert von umgerechnet 13 Milliarden Franken) aufgespürt, sagte der Anwalt Rodrigo Irrarazabal. Er vertritt die chilenische Sicherheitsfirma Wagner, welche die Expedition leitet.
Wahrheit oder wunderbarer Traum
«Es ist der grösste Schatz der Geschichte», sagte Fernando Uribe Echeverria, ein Berater der Expedition. Der Gouverneur der Region Valparaiso, Luis Guastavino, zeigte sich reservierter: «Wir sind an dem Punkt, dass wir bald wissen, ob es sich um die Wahrheit oder einen wunderbaren Traum handelt», sagte er.
Gewissheit wird es geben, wenn die Schatzjäger die Erlaubnis der Behörden erhalten, um mit den Grabungen in dem Gebiet zu beginnen. Doch selbst wenn ein Schatz gehoben werden sollte, ist unklar, wem er zustände.
Der Streit hat schon begonnen
Chiles Bildungsminister Sergio Bitar gab sich kategorisch: Solche Fälle würden durch das Gesetz zu nationalen Denkmälern geregelt, wonach diese dem Staat gehörten. Dagegen bemüht die Firma Wagner ein anderes Gesetz, wonach sie als Finder die eine Hälfte des Schatzes behalten dürfte und die andere dem Staat zufiele.
Das Unternehmen hat angekündigt, seinen Anteil der Inselverwaltung und wohltätigen Organisationen zu spenden und sich selbst mit der Eigenwerbung für den Roboter zu begnügen. Bürgermeister Gonzalez begrüsste das Vorhaben der Firma. Das Geld würde dann an die Inselbewohner verteilt, was immerhin mehrere Millionen Dollar für jeden ausmachte, sagte er.
Im 18. Jahrhundert vergraben
Die Schätze sollen von Piraten im 18. Jahrhundert auf der Insel vergraben worden sein. Auf ihr war von 1704 bis 1709 auch der Matrose A. Selkirk ausgesetzt gewesen, dessen Geschichte den englischen Schriftsteller Daniel Defoe zu seinem Abenteuerroman «Robinson Crusoe» anregte.
zonee
Zuletzt bearbeitet von zonee am 06.11.2005 10:32, insgesamt einmal bearbeitet
Anmeldungsdatum: 19.10.2005 Beiträge: 189 Wohnort: Wien, Österreich
Verfasst am: 05.11.2005 23:55 Titel:
Also ich hab es mir durch gelesen. Der zweite Text wiederholt sich! Ich frag mich was die Firma Wagner überhaupt für eine Firma ist. Das haben sie nicht dazu gesagt oder ich habs überlesen!
Also ich würde die Hälfte meines Geldes an arme Menschen oder so Spenden und die andere Hälfte für mich behalten. Hehe das wär so schön. Man bräuchte nie wieder zu Arbeiten!
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